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Girls’ Day 2008
Der Girls’ Day ist ein Angebot für Mädchen, die vor der Berufswahl stehen. Der Girls’ Day unterstützt Mädchen bei ihrer Berufsentscheidung, indem ihnen ein breites Spektrum an frauenuntypischen Berufen präsentiert wird.
Bereits zum siebten Mal fand der girl’s day jeweils am vierten Donnerstag im April in allen Tiroler Bezirken statt. 610 Mädchen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren machten sich an diesem Tag auf eine Entdeckungsreise und erforschten in Tiroler Unternehmen und Institutionen ihre handwerklichen, technischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten. Insgesamt 120 Betriebe aller Tiroler Bezirke öffneten dieses Jahr ihre Türen für interessierte Mädchen. Auch r-BeSt coating beteiligte sich – bereits zum vierten Mal – am girls’ day.
Immer noch entscheidet sich die Hälfte aller Mädchen der entsprechenden Altersgruppe für einen typisch weiblichen Lehrberuf wie Verkäuferin oder Frisörin. Unter den 7.000 Lehrlingen für KFZ-Mechaniker sind kaum Mädchen zu finden. Berührungsängste aufgrund von Erziehung und schulischen Schwerpunkten auf der einen Seite, sowie Skepsis der Unternehmen hinsichtlich technischer Fähigkeiten von Mädchen auf der anderen Seite, verhindern den Eintritt in traditionell „männliche“ Domänen.

Dass damit jedoch großes Potenzial ungenutzt bleibt, bewiesen Ende April fünf Mädchen im Rahmen des Girls’ Day bei r-BeSt coating. Unter dem Motto „Reinschnuppern in die zukunftsträchtigen Berufe von Physik- und Chemielaborant“ stand der Tag ganz im Zeichen der Diamantbeschichtung. Nach der Begrüßung gab es eine kurze Einführung von der Geschäftsführerin Frau Dr. Doris Steinmüller-Nethl über die Bedeutung, Chancen und Möglichkeiten von Frauen in technischen Berufen und in der Forschung – in Österreich.
Dieses Thema ist für r-BeSt coating von hoher Relevanz und bereits im letzten Jahr konnte Frau Steinmüller-Nethl in Zusammenarbeit mit fFORTE und deren Initiative FEMtech ihre Erfahrungen weitergeben, um im Sinne eines role models zu zeigen, was Frauen – auch im Hinblick auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf – leisten können. FFORTE veröffentlichte gerade eine Broschüre, die zum Ziel hat, die vielfältigen Lebenswelten von Frauen im technischen und wissenschaftlichen Bereich zu präsentieren. Mit Ihrer persönlichen Geschichte tragen Sie dazu bei, Wege und Karriereverläufe von Erfinderinnen, Forscherinnen, Gründerinnen, Managerinnen und selbständigen Ingenieurinnen sichtbar zu machen.
Mit der Veröffentlichung der Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt von Frauen in Forschung und Technologie in dieser Broschüre sollen stereotype Rollenbilder aufgebrochen und neue, zeitgemäße Bilder mit Signalwirkung geschaffen werden.
Eine interessante Übersicht von links für Initiativen für Frauen und Mädchen findet man unter: http://www.femtech.at/index.php?id=367
Nach dieser Einführung und Übersicht hielt Herr Dr. Drexel eine Präsentation über die Herstellung und Anwendungen von Diamantschichten und übernahm die weitere Verantwortung der Veranstaltung. In den Produktionshallen und im firmeneigenen Chemielabor boten Versuche aus der Praxis die Gelegenheit zum tüfteln und ausprobieren.
Nach einer Stärkung mit belegten Broten und Gebäck, ging es in die zweite Runde und mitten hinein in die Produktion.
Die Herstellung von Diamantschichten konnte live beobachtet werden und weitere physikalische Experimente lockerten den Rahmen auf. Für Erheiterung sorgte auch das Füllen von Schutzhandschuhen mit Helium, das im Betrieb zur Lecksuche im Vakuum verwendet wird.
Girls’ Day 2007 Fortsetzung
Dass damit jedoch großes Potenzial ungenutzt bleibt, bewiesen Ende April sieben Mädchen im Rahmen des Girls’ Day bei r-BeSt coating. Unter dem Motto „Reinschnuppern in die zukunftsträchtigen Berufe von Physik- und Chemielaborant“ stand der Tag ganz im Zeichen der Diamantbeschichtung. Nach der Begrüßung wurde Frau DI Sigrid Karner, Geschäftsführerin von W INN eingeladen, eine kurze Einführung über ihre Erfahrungen als Frau im Bereich Forschung zu geben und entführte die Mädchen kurz in die Welt der Nanotechnologie.
Anschließend übernahm Herr Dr. Drexel die theoretische Einführung in die Diamantbeschichtungstechnologie und übernahm die weitere Verantwortung der Veranstaltung. In den Produktionshallen und im firmeneigenen Chemielabor boten Versuche aus der Praxis die Gelegenheit zum tüfteln und ausprobieren.


Nach einer Stärkung mit belegten Broten und Gebäck, ging es in die zweite Runde und mitten hinein in die Produktion.

Die Herstellung von Diamantschichten konnte live beobachtet werden und weitere physikalische Experimente lockerten den Rahmen auf. Für Erheiterung sorgte auch das Füllen von Schutzhandschuhen mit Helium, das im Betrieb zur Lecksuche im Vakuum verwendet wird.
Mehr DRIVE!
Seit Anfang des Jahres ist das Forscherteam von r-BeSt coating um die Diamantspezialistin Dr. Hadwig Sternschulte
erweitert worden.
Der Forschungsschwerpunkt der promovierten Physikerin liegt dabei auf der Dotierung von Diamantschichten und der Herstellung von Biosensoren. Sternschulte kann auf knapp 15 Jahre Forschungserfahrung auf dem Gebiet der Diamantbeschichtung, sowie wissenschaftliche Auslandsaufenthalte, universitäre Lehrtätigkeit und zahlreiche einschlägige Publikationen in renommierten, internationalen Fachjournalen verweisen.
r-BeSt coating ist seit 2005 Partner des EU Marie-Curie-Projektes DRIVE (Diamond Research on Interfaces for Versatile Electronics). Nähere Informationen über die Forschungsinhalte des Projektes und die Partner finden Sie unter
www.drive.mkem.uu.se.
Von Biosensoren bis Tissue Engineering
r-BeSt coating präsentiert im Rahmen des Vortrags „Applications of Ultra-nanocrystalline diamond (UNCD) thin films for medical technology” auf der MedTec 2006 in Stuttgart (7. bis 9. März 2006) die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten der nanokristallinen
r-BeSt-Diamantschicht.
Mariazeller Gespräche 2006
Frau Dr. Steinmüller-Nethl war zu Gast bei den Mariazeller Gesprächen - die diesmal ganz im Zeichen der Nanotechnologien stehen - und präsentierte das breite Anwendungsspektrum von nanokristallinen Diamantschichten.
...die Liste wird länger und länger
Hartmetalle über 6% Kobaltgehalt eignen sich nicht zur Diamantbeschichtung? Bei r-BeSt coating gehört diese Einschränkung schon längst der Vergangenheit an. Täglich wird eine Vielzahl von Hartmetall-Sorten, mit unterschiedlichsten Korngrößen und Kobaltanteilen, erfolgreich beschichtet.
Unter Hartmetalle finden Sie eine laufend aktualisierte Auflistung jener Hartmetalle, die im Moment am häufigsten zur Diamantbeschichtung gelangen. Eine komplette Liste aller beschichtbarer Hartmetallsorten fordern Sie bitte hier an.
Die vorangegangenen Ausgaben der r–BeSt news finden
Sie im news-Archiv.
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